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Die letzte Sau

Der Film- und Literaturklub lädt ein ins Generationen-Kino:
Am Freitag, 30. Juni, um 19.30 Uhr läuft der Film: „Die letzte Sau“, Tragikomödie, Deutschland, 2016, FSK ab 12.
Satirische Komödie um einen Bauern, der, schwer vom Schicksal und der Macht globaler Konzerne getroffen, zum Rebellen wird und unverhofft eine Revolution auslöst.
Der Schweinebauer Huber (Golo Eulert) hatte bereits bessere Tage verlebt. Seine Freundin Birgit (Rosalie Thomass) verlässt ihn, um in Ostdeutschland einen Hof zu leiten und die Bank teilt ihm mit, dass er pleite ist. Die Pfändung stehe bereits kurz bevor. Als sein guter Freund, der Metzger Willi – ebenfalls vor dem Ruin stehend – nach einem gescheiterten Banküberfall Selbstmord begeht, glaubt Huber, dass es nicht schlimmer werden kann.letzte-sau-die-foto-web Just in dem Moment kracht ein Meteorit vom Himmel direkt auf seinen Hof. Scheune, Maschinen, Anwesen, Schweine: Nichts ist übrig, sein Hab und Gut zerstört. Einzig eine letzte Sau – die rebellische, die nie in die Scheune gehen wollte – ist ihm geblieben. In seiner Verzweiflung zieht er mit seiner letzten Sau los, um das geordnete Leben hinter sich zu lassen. Als Vagabund und Rebell zugleich möchte er gegen die Industrie vorgehen und begegnet auf seinen Reisen quer über die Straßen und Waldwege anderen Menschen, die ähnliche Misserfolge zu verzeichnen hatten. In ihm wächst der Gedanke nach Gerechtigkeit. Mit seiner Botschaft „So geht es nicht weiter!“ beginnt er schon bald im Stillen eine Revolution. Gefeiert und gehasst zugleich zieht er nun als Phantom auf den Straßen umher, um die Welt aufzurütteln.

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