Gesundheit und Wohlbefinden

Yoga für jung und alt – Körperübungen für die innere Ruhe

Yoga ermöglicht, das physische und psychische Wohlbefinden zu verbessern. Es stärkt das Nervensystem und balanciert das Drüsensystem aus. Es beruhigt den Geist und gibt die nötige Neutralität, um den wechselhaften Gedanken, Wünschen und Emotionen gelassener zu begegnen. Ziel des Yoga ist das Erlangen des inneren Friedens, der inneren Ruhe und Gelassenheit.

In diesem Jahr soll die Lebensenergie optimal genutzt werden. Elemente des Tanzes fließen in die Yoga-Kurse mit ein und umgekehrt. Im Mittelpunkt stehen die Regelmäßigkeit und das Ritual. Es wird getönt, gesungen, gedankt – Achtung und Dankbarkeit – ein wichtiger Aspekt, der immer wieder betont wird.

Anfängerinnen

Einführung in die Lehren des Yoga, der Yogapraxis, Kennenlernen der Asanas, Atemübungen, Entspannungstechniken, Autosuggestion, Bedeutung positiven Denkens

Teilnehmer: z.T. Mütter mit ihren (pubertierenden Töchtern) unter dem Motto: Wir üben gemeinsam ab jetzt Gymnasium und Was fang ich mit dem „neuen“ Körper an.

Mittelstufe

„Yoga kennt kein Alter“ – Durchschnittsalter 50 Jahre

5 Punkte des Yoga: Körperübungen, Atemübungen, Entspannung, gesunde Ernährung, positives Denken

Prana= Lebensenergie, Yoga lehrt optimalen Umgang mit dem eigenen Energiepotential

richtiges Atmen/Atem beruhigen, Geist beruhigen, zum Inneren finden. Ab einem Alter von 35 Jahren setzt ein katabolischer Prozess ein, der Zellzerfall- Yoga hält den Prozess auf.

Vorschulalter

So früh wie möglich sollen die Kinder Yoga kennenlernen- „In der Ruhe liegt die Kraft“, auch bei den Kleinsten. Sie üben gleich das richtige Atmen. Reizüberflutungen werden abgebaut. Eng verbunden damit wird Bewegung und Tanz als Spiel, denn dies ist noch die Haupttätigkeit des Kindes! Grundlage und Ausgangspunkt sind Geschichten, Musik und Gesang als wichtige Bestandteile.

Hauptziel aller Gruppen: „Ich mach mich (mir) selbst-bewusst“

Tai Chi – ein neues Angebot

Die Übungen des Tai Chi werden vor allem vorbeugend zur allgemeinen geistigen und körperlichen Gesunderhaltung des Menschen eingesetzt und weniger zur Behandlung bestimmter Krankheiten oder Beschwerden.
Jedoch werden die positiven Auswirkungen der Übungen auf die Gesundheit als wesentlich umfassender angenommen, als etwa in der westlichen Medizin die Auswirkungen von sportlicher Betätigung.
Klinische Untersuchungen der westlichen Medizin haben gezeigt, dass regelmäßiges Praktizieren von Tai Chi diverse positive Auswirkungen auf verschiedene Aspekte der physischen und psychischen Gesundheit hat, wie beispielsweise auf das Herz-Kreislauf-System, das Immunsystem, das Schmerzempfinden, das Gleichgewicht, und allgemein auf die Körperkontrolle, Beweglichkeit und Kraft. Das Übesystem des Tai Chi ist ein wichtiger Bestandteil der chinesischen Medizin und ein wertvolles Kulturgut der Chinesen.

Kräutermanufaktur

Heilen mit Pflanzen ist die älteste Form der Heilkunde und in allen Kulturen tief verwurzelt. In der heutigen Zeit nimmt das Interesse an einem natürlichen und ganzheitlichen Umgang mit der Gesundheit und Medizin wieder zu. Es wird altes und neues Wissen vermittelt, um bei einfachen Befindlichkeitsstörungen sich selbst und seiner Familie helfen zu können. Natürlich sind auch Anleitungen und Rezepte zum Wohlfühlen und verwöhnen dabei.

Gesunde Ernährung – Esskultur – „Familienmahlzeit – Mit allen Sinnen essen“

Ein Kurs für Kinder und Jugendliche und ihre Eltern
Esskultur und Essgewohnheiten entwickeln sich in der Familie.
Ziel des Projektes ist es, Eltern in ihrer Erziehungskompetenz zu stärken und sie zu befähigen, eine gesunde Lebensweise als Chance für die eigenen Kinder und sich selbst zu erkennen und in den Familienalltag zu integrieren.
Die Kinder und Jugendlichen werben mit unserer Unterstützung ihre Eltern für das Projekt und können sich zum Ende selbstbestimmt für ihre eigene Gesundheit engagieren. Sie sind für ihre eigenen Möglichkeiten sensibilisiert.
Die Eltern und Kinder sind in der Lage, ein bewusstes Gesundheitsverhalten in ihren Alltag einfließen zu lassen und wirken so verändernd auf die ganze Familie.
Gemeinsam mit allen Sinnen essen – Um dies zu veranschaulichen, werden verschiedene Experimente durchgeführt.
– Hören, was in der Filmdose ist: Reis, Zucker, Wasser, Mehl…
– Tasten: Nuss, Kiwi, Kartoffel…
– Riechen: Zimt, Senf, Vanille, Knoblauch…
– Schmecken: roter oder grüner Paprika, Birne, Kohlrabi…

Gefühle vor und beim Essen einordnen:
Hunger spürt man im Bauch. Der Körper braucht Energie.
Bei Appetit hat man meist Lust auf etwas ganz Bestimmtes
Können die beiden Gefühle unterschieden werden?
Mit Hilfe eines Arbeitsblattes wird in den Familien gemeinsam herausgefunden, wo im Körper welcher „Hunger“ wohnt und was es an lebbaren Alternativen für jedes Kind gibt.

Mit den Kindern und den Eltern wird gemeinsam eine lebensgroße
Ernährungspyramide gebastelt. Diese wird mit Lebensmittelkärtchen gefüllt.
Bei diesem kleinen Wissensspiel kann jeder spielerisch sein Wissen über die Wertigkeit von Lebensmitteln testen und Fragen beantworten, wie z.B.:
Was zählt eigentlich zu Süßigkeiten? Wohin gehören Milchprodukte,
Fleisch, Fisch und Eier? Wo sortiere ich die Getreideprodukte ein? und Was
ist mit süßen Getränken?

Ein weiterer Aspekt und für manche Familie ein neuralgischer Punkt:
Heute gibt’s Gemüse! Kann Essen ohne Fleisch überhaupt schmecken? Ja, das ist möglich und gar nicht langweilig. Dazu wird vorab geklärt: Wie viele Gemüsesorten kennst jeder? Welche darf man nur gekocht essen? Welche regionalen Gemüse sind bekannt und wo kommt das andere Gemüse so her?
Dazu werden Gemüsebratlinge zubereitet und der leckerste Burger der Welt zusammenge“baut“.
Welches Gemüse wächst wann?
Wie die Eichhörnchen werden Vorräte für den Winter angeschafft. Es werden rote Beete, Erbsen und Zucchini ins Glas gefüllt. Liegt dann der erste Schnee, nehmen alle stolz die eingeweckten Gemüse aus dem Regal und lassen es sich schmecken.
Gemeinsam wird ein kleiner Einkaufsratgeber, praktisch, kindgerecht, unter den Gesichtspunkten der Ernährungspyramide erarbeitet und zusammen mit den Eltern vor Ort (also in den Lebensmittelläden) auf seine Umsetzbarkeit im Alltag getestet.
Das Projekt ist für (über)gewichtige Kinder und Jugendliche und deren Familien gedacht.
Ganz bewusst werden die Eltern im Projekt mit einbezogen, damit der neue Ernährungsplan auch zu Hause umgesetzt werden kann. Es ist dies der beste und aktivste Zugang zur Familie und gibt so die Möglichkeit, mit den Eltern ins Gespräch zu kommen um auch andere Fragen der Erziehung in einem entspannten eher geselligen Rahmen ansprechen zu können. Über das gemeinsame Erleben und Tun entwickelt sich ein Vertrauensverhältnis.