Ein ganz gewöhnlicher Held

Der Filmklub lädt am Freitag, 24. Januar, um 19.30 Uhr, ins Generationen-Kino ein: Es läuft der Film „Ein ganz gewöhnlicher Held“, USA 2019, FSK ab 6.
Eine ungewöhnliche Kälte aus der Arktis hält Einzug in der Innenstadt von Cincinnati und macht auch vor den Türen der öffentlichen Bibliothek nicht halt. Von nun an gehören die von Jackson (Michael Kenneth Williams) angeführten Bibliotheksbesucher, allen voran Obdachlose und psychisch Kranke, zu den Stammkunden, da sie es auf den Straßen nicht mehr aushalten. Dazu kommt ein mittlerweile erschöpfter und überforderter Mitarbeiterstab (u.a. Emilio Estevez und Jena Malone), der eine emotionale Beziehung zu den Besuchern aufbaut und sich verpflichtet fühlt, ihren regelmäßigen Gästen zu helfen. Obwohl die Leiter der Bibliothek dem nicht zustimmen, verwandeln die Mitarbeiter das Gebäude quasi über Nacht in ein Obdachlosenheim. Das ruft die Polizei unter Leitung des Verhandlungsführers Bill Ramstead (Alec Baldwin) auf den Plan, der den Streik beenden soll. Doch die Lage spricht sich schnell herum, sodass sich schon bald auch die Presse gezwungen sieht, über den Fall zu berichten. Was mit zivilem Ungehorsam beginnt, wird schnell zu einem gemeinschaftlichen Zusammenschluss im Kampf gegen soziale Ungerechtigkeit.
Trotz einer Tendenz zum moralisch-emotionalen Überschwang besitzt das Drama mit seiner politischen Botschaft eine Eigenschaft, die es positiv von der filmischen Massenware abhebt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.