Ein Traum ganz in Weiß

Im Theater: Fest steht, er wird noch einmal bunt. Das beschlossen alle Beteiligten am Projekt „Der Traum einer Sommernacht – Theater findet nicht nur auf der Bühne statt“. Nun wird er erst einmal in Weiß geträumt, zur feierlichen Präsentation zum Hoffest, am 29. August, um 15.00 Uhr.
Eine phantastische Welt haben da die Kinder und Jugendlichen gemeinsam mit Bühnen- und Kostümbildnerin, Andrea Eisensee, erschaffen.
Seit 2004 wird in KULTURBöRSE Gnoien Theater gespielt, auf der Bühne. In diesem Projekt jedoch wurde mit jungen Menschen der Traum einer Sommernacht zunächst bildnerisch gestaltet. Nicht nur auf der Bühne, sondern auch auf dem angrenzenden Hof und in anderem Nebengelass. Das denkmalgeschützte Haus bietet sich hervorragend als Kulisse an. Inhaltlicher Ausgangspunkt des Projektes war Shakespeares Theaterstück und die Bearbeitung des Themas von Franz Fühmann in einem Kinderbuch. Die Irrungen und Wirrungen der Liebe im Kontext mit einer zauberhaften Natur stehen dabei im Mittelpunkt und wurden künstlerisch aufgegriffen.  Die Ausstattung, die Gestaltung und Herstellung von Bühnenbild, Masken, Kostümen, Objekten, Dekorationsteilen etc.  war das Ziel des Projektes. Damit sollte gezeigt werden, dass bei der Theaterarbeit nicht nur die Darsteller/innen auf der Bühne wichtig sind, sondern dass es sich hierbei um ein künstlerisches Gesamtprodukt handelt. Wobei es legitim ist, mit dem Bühnenbild anzufangen. Es wurde mit einfachsten Materialien experimentiert, wie Bambusrohr und Tyvek, ein geniales, leichtes Papier, welches sich wie Stoff nutzen und verarbeiten lässt.
Erstaunliches, Wundervolles wurde damit kreiert. Es lässt sich nicht beschreiben. Man muss es einfach sehen!
So ein Theaterstück entspringt der Phantasie eines Dichters. Wie sieht es mit der Phantasie der jungen Menschen aus, die dieses Projekt mit Leben erfüllten? Konnten sie der vorgegebenen Geschichte folgen und diese mit eigenen Ideen umsetzen? Oder vielleicht dem phantasievollen Treiben etwas Neues hinzufügen. Das genau kann nun zur Präsentation begutachtet werden.
Mit kleinen, sehr amüsanten Ausschnitten aus dem Gesamtwerk bereichern und bebildern die jungen und auch älteren Darsteller*innen auf der Bühne und im Hof das Ergebnis des Projektes. Die zauberhaften Lichtinstallationen setzen dem Ganzen dann noch die „Feenkrone“ auf.
Mit der Zwangspause durch Corona mussten sich die Macher*innen zusätzlich einer besonderen Herausforderung stellen. Aber sie waren wild entschlossen, dieser Traum wird wahr, zunächst einmal in Weiß!
Gefördert wurde das Projekt vom BBK „Wir können Kunst“ aus dem Förderprogramm „Kultur macht stark“

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