Familienkino mit „König der Löwen“

Der Film- und Literaturklub lädt am Freitag, 3. April, um 17.00 Uhr, zum Familienkino ein: Es läuft der Film „König der Löwen“, USA 2019, FSK ab 6.
Die Tiere Afrikas sind überglücklich, als mit dem Löwenjungen Simba (im Original gesprochen von JD McCrary) der zukünftige König der Savanne geboren wird. Als Sohn von Mufasa (James Earl Jones) gehört diesem nämlich der rechtmäßige Thron. Doch Mufasas Bruder Scar (Chiwetel Ejiofor) erhebt seinen Anspruch und erschleicht ihn sich auf tückische Weise, woraufhin Simba ins Exil verbannt wird und seine Freundin Nala (Beyoncé Knowles-Carter) verlassen muss. Mit dem quirligen Erdmännchen Timon (Billy Eichner) und dem lebensfrohen Warzenschwein Pumbaa (Seth Rogen) findet Simba aber neue Freunde und Wegbegleiter, die ihm helfen, trotz der schweren Zeit unbeschwert heranzuwachsen. Doch seine Vergangenheit lässt ihn nicht los und als junger Löwenmann erkennt Simba (nun gesprochen von Donald Glover), dass er in die Steppe zurückkehren und den Kampf mit Scar aufnehmen muss, um seinen rechtmäßigen Platz auf dem Thron zurückzuerobern.
Disney-Remake des Zeichentrickklassikers „Der König der Löwen“ von 1994.
Mit „Der König der Löwen“ präsentiert Disney erneut einen seiner Zeichentrick-Klassiker im neuen Gewand – nach Tim Burtons „Dumbo“ und Guy Ritchies „Aladdin“ ist das schon der dritte allein im Jahr 2019! Aber im Gegensatz zu den bisherigen („Die Schöne und das Biest“) und kommenden („Mulan“) Realfilm-Remakes des Mäusestudios ist die Neuauflage des Mega-Erfolgs „Der König der Löwen“ von 1994 erneut komplett animiert – und das macht die Herausforderung für Regisseur Jon Favreau („The Jungle Book“) natürlich umso größer, die bloße Existenz der Neuauflage zu rechtfertigen. 

Zumal die (inzwischen erwachsenen) Fans ja gerade, was Veränderungen an den wichtigsten Filmen ihrer Kindertage angeht, oft besonders harsch reagieren. Das sah man etwa auch an dem Shitstorm, der auf Favreau und sein Animationsteam niederging, nachdem der neue Look von Schurke Scar an die Öffentlichkeit gelangte. Aber puristische Disney-Nostalgiker, die den Film jetzt tatsächlich nur wegen einer fehlenden schwarzen Mähne verschmähen, verpassen nicht nur eine ebenso atemberaubende wie bahnbrechende Pionierarbeit in Sachen Animationskunst – sondern zugleich auch ein auch beim zweiten Mal wieder wundervoll-berührendes Leinwandabenteuer.

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