Ferienspiele

Henna war der Renner: Tatsächlich, mit 55 teilnehmenden Kindern und Jugendlichen wurde der Rekord des Sommers bei den Winterferienspielen im MGH KULTURBöRSE in Gnoien gebrochen! Der Renner bei allen war die Henna-Bemalung. Diese fand innerhalb des integrativen Mädchenprojektes „Gleich und gleich und doch anders“ statt. Aber nicht nur die großen Mädchen hatten daran Interesse und Spaß, sondern auch die kleinen und selbst Jungen wollten, dass ein Henna-Tattoo ihre Hand ziert. Es war eine äußerst kreative Woche für alle Beteiligten. Wunderbare Dinge entstanden in den verschiedenen Kursen, in der Werkstatt diverse Vogelstationen und Futterhäuschen, beim Bienenprojekt wurden ein Memory und Wildbienen“hotels“ hergestellt. Eine kleine „Welt“ausstellung der jungen Malerinnen und Maler konnte am Ende der aufregenden Woche auf der Bühne des Hauses eröffnet und besichtigt werden. Kreativität war ebenso in der Küche gefragt. Es bedeutete eine echte Herausforderung, auf engstem Raum genügend und noch dazu ungemein schmackhaftes Essen zu kochen. Mit einigen ehrenamtlichen Helfern und der gesamten jungen Küchencrew gelang das Experiment hervorragend. Trotzdem ist hier ein Limit erreicht. Der letzte Tag der Ferienspiele stand dann im Zeichen der Deutsch-Französischen Freundschaft. Dafür wurden Plakate gestaltet, Postkarten geschrieben, Rezepte notiert und alles sinnfällig präsentiert. Im Haus roch es köstlich nach französischen Speisen und süßen Leckereien aus dem Nachbarland. „Bon Appetit“ hieß es deshalb zum Mittagessen. Océane Gobin, die zur Zeit ihren Freiwilligendienst in der KULTURBöRSE leistet, brachte damit nicht nur ihre Sprache, sondern ebenfalls ihre Kultur den Kindern und Jugendlichen nahe.

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