Hidden figures – Unbekannte Heldinnen

Der Film- und Literaturklub lädt am Freitag, 24. Mai, um 19.30 Uhr, ins Generationen-Kino ein: Es läuft der Film „Hidden figures – Unbekannte Heldinnen“, USA 2017.
Vietnamkriegs-Präsident und Kennedy-Nachfolger Lyndon B. Johnson zählt ganz gewiss nicht zu den populärsten Staatsoberhäuptern der Vereinigten Staaten, aber einen großartigen Verdienst darf sich der Texaner trotzdem prunkvoll auf seine historische Fahne schreiben: Mit dem Civil Rights Act von 1964 hob er zumindest formal-juristisch die Rassentrennung zwischen Weißen und Schwarzen in den USA per Gesetz auf. Wie schwer es Schwarze zuvor in der von Weißen (noch stärker als heute) dominierten Gesellschaft hatten, davon erzählt Theodore Melfi („St. Vincent“) in seinem unterhaltsamen, auf wahren Begebenheiten beruhenden Wohlfühl-Drama „Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen“, in dem er den steinigen Karriereweg von drei brillanten schwarzen Mathematikerinnen bei der US-Weltraumbehörde NASA während des Wettlaufs mit den Russen zum Mond nachvollzieht.
Virginia, 1961: Katherine Goble (Taraji P. Henson), Dorothy Vaughan (Octavia Spencer) und Mary Jackson (Janelle Monáe) gehören zu einer Gruppe schwarzer Mathematikerinnen, die für die NASA in Langley als Hilfskräfte Berechnungen durchführt. Weil in den USA eine strikte Rassentrennung herrscht, muss diese Abteilung separat von den restlichen Wissenschaftlern operieren, um die Berührungspunkte so auf ein Minimum zu reduzieren. Die NASA arbeitet fieberhaft daran, einen Mann in die Erdumlaufbahn und später auch auf den Mond zu bringen. Doch die Russen haben im Weltraum-Wettlauf der Supermächte die Nase vorn. Das bringt Al Harrison (Kevin Costner), den Leiter der Space Task Group, die für die Errechnung der Flugbahnen der Raketen zuständig ist, schwer unter Druck. Von den drei Frauen fällt besonders die absolut brillante Katherine auf, weshalb der sture Harrison sie gegen alle Vorbehalte in sein Team von weißen Männern holt. Harrisons rechter Hand Paul Stafford (Jim Parsons) passt das gar nicht, weil er merkt, dass Katherine ihm überlegen ist. Und auch Dorothy und Mary wollen wie ihre Kollegin die Karriereleiter weiter hinaufsteigen…

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