Hoffest

Am 14. September: Hoffest in der KULTURBöRSE Gnoien mit einem „Feuerwerk der Künste“
Viele interessante Gäste werden dafür sorgen, dass dieses Fest feurig, fröhlich und auch kunstvoll wird.
Um 15.00 Uhr geht es los mit feinstem Kaffee und Kuchen. Gleichzeitig wird die neue KLETTERWAND für die mutige Jugend eingeweiht.
Um 16.00 Uhr folgen die „Pyromantiker“, Marlis Hirche und Oliver Dassing aus Berlin. Sie zeigen das selbstgestrickte Handpuppenspiel:
„Und der Hahn hat immer Recht“
Alles fing an mit Frühstücksritualen …
Das Radio dudelt, einer verschwindet hinter der Zeitung. Wer ist dran mit Tischdecken? Was gibt es zum Frühstück? Wer kocht die Eier? Gesprochen wird nicht. Mann und Frau kennen sich schon sehr lange. Das sieht man. Sie halten sich an ihren Ritualen fest. Ein bisschen lieblos, ein bisschen zu routiniert, eingefahren. Dennoch ist diese Alltagsabbildung rasend komisch. Nicht nur, weil wir uns darin wiedererkennen, sondern vor allem durch die Ästhetik: Alle Kostüme und Requisiten sind gestrickt: Vom Morgenmantel über die Blumenvase bis zum Toastbrot. Sogar der Kaffee, der aus der Kanne fließt, ist gehandarbeitet. Aber dann öffnet sich der Einbauschrank und verwandelt sich in eine Puppenbühne.
Auch da geht es um festgelegtes Rollenverhalten. Diesmal zwischen einem Hahn und seinen Hennen. Er ist der Held des Hühnerhofs, die Damen liegen ihm zu Füßen, denn ohne sein unvorstellbares Talent herrschte ewige Finsternis. Da er jeden Morgen seine Hymne an die Sonne anstimmt, geht diese tatsächlich auf. Das Ende der Welt ist abgewendet. Voller Dankbarkeit verwöhnen die Hühnerdamen ihn mit einem opulenten Frühstück, bei dem sich beide überbieten mit Köstlichkeiten, die er recht achtlos verspeist. Aber dann bekommt er einen Schnupfen und kann nicht singen. Die Wahrheit kommt ans Licht…
Um 18.00 Uhr wird die Ausstellung „Growing Great!“ mit Malerei von Iris Vitzthum aus Greifswald eröffnet:
Es wächst gut. Die Malereien sind dem natürlichen, organischen, Wachstumsprozess nachempfunden. Es ist ein Rhythmus von Ordnung und Chaos erkennbar. Die Farben und Formen überlagern sich in Schichten und vermitteln so einen Eindruck von einer Dimension der Tiefe.
Um 20.00 Uhr dann DAS musikalische Feuerwerk im Live-Konzert mit SkaZka Orchestra:
SkaZka waren plötzlich da und sind seitdem nicht mehr wegzudenken aus der Berliner Szene. Auf SkaZka können sich alle einigen. Wenn man einen schönen Abend voller Lebensfreude durchtanzen will, bekommt man das bei SkaZka Orchestra garantiert. Sie sind keine verkopften Klassiker oder Worldmusiker, sondern sympathische junge Menschen, die selbst genauso gern feiern und darum sofort vom Publikum geliebt werden. Grundsätzlich schweißgetränkt, ehrlich und gutgelaunt erzählen sie ihre verrückten Märchen.
Die Urgesteine der Band Artur Gorlatschov und Valentin Butt, die als Kinder aus Russland abgehauen sind, um die bunte Stadt Berlin zu entdecken, studierten an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Akkordeon und Biertrinken und gaben dem Orchester von Anfang an hohes musikalisches Niveau bei gleichzeitiger Tanzbarkeit und Zugänglichkeit.
Spielerisch verbinden SkaZka Orchestra russischen Folk, Klezmer, Ska, Balkanmusik, lateinamerikanische Rhythmen und sogar Jazz zu einem Sound, der typisch Berlin ist: nicht zu akademisch, sondern partytauglich. Multikulti ohne darüber nachzudenken. Deutsche und Russen? Berliner! Aber sie singen meist auf Russisch, was einfach besser zu ihrer Musik passt.
Natürlich gehört bei diesem Fest auch eine reichlich gedeckte Tafel dazu, mit allerlei Köstlichkeiten. Und zum Schluss darf noch getanzt werden, bis zum bitteren Ende. Dafür sorgt wie immer der gut aufgelegte DJ Fysicali.

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