Isle of dogs

Der Film- und Literaturklub lädt ein ins Generationen-Kino:
Am Freitag, 8. Februar, um 19.30 Uhr, läuft der Film: „Isle of dogs – Ataris Reise“, USA, D 2018, FSK ab 6.
In naher Zukunft ist die Hundepopulation in Japan explodiert. Als dann auch noch die sogenannte Hundegrippe ausbricht und die Menschen um ihre Gesundheit fürchten, werden alle Hunde aus Megasaki City verbannt und auf die abgelegene Insel Trash Island verfrachtet, die nur aus Müll besteht. Das gefällt den Vierbeinern Boss (Stimme: Bill Murray), Chief (Bryan Cranston), Rex (Edward Norton), Duke (Jeff Goldblum) und King (Bob Balaban) gar nicht. Sie sind stolze Alphahunde und sollen jetzt Müll fressen? Also schließen sie einen Pakt und machen sich auf die Suche nach besserem Futter. Als jedoch der zwölfjährige Atari Kobayashi (Koyu Rankin) mit einem gekaperten Flugzeug auf der Insel landet und verzweifelt sein Haustier Spots sucht, beschließt die Alphahunde-Einheit, ihre Mission zu ändern und dem Jungen bei der Suche zu helfen.
Die Überschrift einer begeisterten IMDb-Nutzerkritik zu Wes Andersons für zwei Oscars nominiertem Stop-Motion-Animationsfilm „Der fantastische Mr. Fox“ lautet: „Ein Fest für die Augen und Ohren. Aber Roald Dahl ist nirgends zu sehen.“ Und tatsächlich würde wohl niemand ernsthaft bestreiten, dass das Ergebnis auf der Leinwand zuallererst mal ein Wes-Anderson-Film und allenfalls unter ferner liefen auch noch die Adaption eines Roald-Dahl-Klassikers ist. Egal ob die nach Symmetrien strebende Inszenierung oder der feine lakonisch-trockene Humor – einen Film von Wes Anderson erkennt man nicht nur auf den ersten Blick, es reichen in der Regel auch wenige Sekunden der Tonspur, um sich ganz sicher zu sein.

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