ÜBER LEBEN IN DEMMIN

Der Film- und Literaturklub lädt ein ins Generationen-Kino:
Am Freitag, 24. August, um 19.30 Uhr, läuft der Dokumentarfilm: „ÜBER LEBEN IN DEMMIN“, Deutschland 2018.
Am 22.03.2018 ist der nordmedia-geförderte Dokumentarfilm ÜBER LEBEN IN DEMMIN von Martin Farkas bundesweit im Verleih von Edition Salzgeber in den Kinos gestartet. Der Film blickt zurück auf eine der größten Massenselbsttötungen in der deutschen Geschichte.

Ein 8. Mai in Deutschland. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus. Demmin, eine kleine Stadt in Mecklenburg-Vorpommern, erwacht. Gespenstische Stille. Sieben Hundertschaften Polizei nehmen Position ein. Neonazis formieren sich. Hier soll heute nicht der Tag der Befreiung gefeiert werden …

Frühjahr 1945. Wenige Tage vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs ereignet sich in Demmin eine unfassbare Tragödie: Hunderte Einwohner nehmen sich das Leben. Eltern töten erst ihre Kinder und dann sich selbst, ganze Familien gehen mit Steinen beschwert ins Wasser. Bis zum Ende der DDR wird über die genauen Umstände des beispiellosen Massensuizids geschwiegen. Heute versuchen Neonazis mit einem alljährlichen „Trauermarsch“ die Ereignisse für ihre Zwecke zu missbrauchen. Regisseur Martin Farkas begibt sich auf eine Reise in eine lange verdrängte Vergangenheit.

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