VICE – Der zweite Mann

Der Film- und Literaturklub lädt am Freitag, 16. August, um 19.30 Uhr, ins Generationen-Kino ein: Es läuft der Film „VICE – Der zweite Mann“, USA 2019, FSK ab 12.
In seiner bitterbösen Polit-Satire über den ehemaligen Vizepräsidenten Dick Cheney treibt McKay sein Meta-Konzept nun endgültig auf die Spitze: Das kann man (wie wir) genial finden, zugleich treibt der Film aber auch einen erheblichen Teil seines Publikums regelrecht zur Weißglut (und das gilt längst nicht nur für konservative Zuschauer).
Wyoming, 1963: Nachdem er wegen seiner ständigen Sauferei das Studium in Yale geschmissen hat, schlägt sich der 22-jährige Dick Cheney (Christian Bale) als ungelernter Arbeiter mit dem Reparieren von Stromleitungen durch. Nach einer Anklage wegen einer Trunkenheitsfahrt stellt seine Ehefrau Lynne (Amy Adams) ihn vor die Wahl: Entweder kriegt er sein Leben auf die Reihe oder sie ist weg. Also geht Cheney nach Washington, wo er als Praktikant des Kabinettsmitglieds Donald Rumsfeld (Steve Carell) eine politische Karriere beginnt, die vorläufig mit dem Posten als Verteidigungsminister unter George Bush Sr. (John Hillner) gekrönt wird. Nach einem Abstecher in den Privatsektor zieht Cheney schließlich als Vizepräsidentschaftskandidat an der Seite von George W. Bush (Sam Rockwell) in den US-Wahlkampf.

Im Nachklang der Terroranschläge vom 11. September ist er es, der maßgeblich die Pläne für einen Krieg gegen den Irak vorantreibt – inklusive der Anweisung an Außenminister Colin Powell (Tyler Perry), bei einer Rede vor dem Weltsicherheitsrat der Vereinten Nationen über Saddam Husseins angeblichen Massenvernichtungswaffen zu lügen…

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